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Die Angst nie dazu zugehören

Meine Lieben … Eigentlich wollte ich heute einen ganz anderen Beitrag schreiben, aber gestern, als ich schon im Bett lag, laß ich noch einen Beitrag, der mich sehr berührt hat. Ich war regelrecht geflasht und wusste erst mal nicht, was ich denken sollte. Nun, viele Stunden später, möchte ich darüber berichten. Dieser Beitrag liegt mir nämlich sehr am Herzen.

Mein ganzes Leben lang fühlte ich mich so, dass ich nie irgendwo dazugehöre. Ich hatte immer dieses komische Gefühl, das alle mich anstarren und mich komisch finden. Dabei wollte ich doch nur, wie sie sein, irgendwo dazu zugehören. Es war eine sehr große Last, die ich tagtäglich mit mir herum trug. Es hätte doch so einfach sein können, wenn ich eben so wie sie wäre – die anderen. Dabei merkte ich gar nicht, wie ich mich dabei verlor. Ich verlor so viel Wertvolles in mir, indem ich immer irgendwem oder irgendetwas hinterherrennen musste, was ich niemals sein würde.

Ich träumte davon, riesige Berge zu erklimmen oder etwas anderes Abenteuerliches zu veranstalten und merkte gar nicht, das ich das gar nicht bin. Lieber sitze ich hier gemütlich mit einer Tasse Kakao und beobachte andere, wie sie die Berge erklimmen. Nur weil andere irgendwas tun, muss ich es ja nicht tun. Ich habe mich mein ganzes Leben schon immer anders gefühlt und konnte es auch nie wirklich beschreiben. Warum fühlte ich mich denn anders? Warum fühlen die anderen sich nicht so? Stimmt irgendetwas nicht mit mir? Diese Frage und mehr stellte ich mir regelmäßig.

Andere Personen in meinem Alter feierten Partys, hörten laut Musik oder oder oder. Ich hingegen war froh, wenn keiner weiß, das ich eben nicht auf diese Dinge stehe. Und doch fühlte ich mich, als MÜSSTE ich zwingend dasselbe tun. Denn sonst wäre ich nicht „normal“.

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