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Hier erwarten dich spannende Einblicke in fünf verschiedene Kategorien, die mein Herz bewegen. Begleite mich durch meine persönliche Gedankenwelt, entdecke meine Fotografien und lass dich von kreativen Ideen inspirieren.
Zwischen Pusteblumen und innerem Schweinehund: Gedanken im Oktober
Fotografischer Herbstspaziergang: Tau, Nebel und Spinnenweben im Oktober
Bloggerschnack Teil 2 – Was ich durchs Bloggen über mich gelernt habe
Bloggerschnack – Was ich durchs Bloggen über mich gelernt habe
Zwischen Pusteblumen und innerem Schweinehund: Gedanken im Oktober
Der goldene Oktober war einfach fotografisch großartig und hat mir wieder ein paar wunderschöne Fotomotive beschert. Ursprünglich wollten wir Anfang des Monats zu einem Drachenfest, aber ausgerechnet zu unserer Zeit ging absolut kein Wind. Später habe ich dann durch Zufall erfahren, dass am Nachmittag doch noch Wind aufkam und die Drachen wunderbar flogen – schade für uns! Dafür wurden wir mit einem tollen Spaziergang belohnt, bei dem mir ein paar richtig schöne Aufnahmen von Spinnenweben gelungen sind. An dem Tag war ich so glücklich, weil ich außerdem mein allererstes Nebelfoto überhaupt machen konnte.
Diesen Monat habe ich auch wieder beim Bloggerschnack mitgemacht, und diesmal sind gleich zwei Beiträge daraus entstanden, die ihr hier [Teil 1] und hier [Teil 2] nachlesen könnt. Neben dem Bloggerschnack gab es noch eine andere Änderung: Ich habe mein altes Layout zurückgeholt. Das aktuelle war einfach nicht meins, ich konnte mich null damit identifizieren. Es sah zwar schön aus, aber es war eben nicht mein Stil.
Für diesen Monat gibt es natürlich auch wieder das Foto des Monats – oder besser gesagt: gleich zwei! Beide zeigen eine Pusteblume, bei der der Pappus schon ziemlich lückenhaft war. Eigentlich wollte ich unbedingt eine Pusteblume erwischen, bei der gerade die Samen davonfliegen. Das hat zwar nicht geklappt, aber ich mag die Bilder trotzdem richtig gerne.


Wie ihr merkt, war der Monat total facettenreich. So sehr ich den Herbst manchmal auch verfluche, er kann eben doch wunderschön sein. Doch das Kalte, Nasse und Dunkle ist absolut nicht meins – vom Winter ganz zu schweigen. Wer wäre jetzt eigentlich dafür, wenn einfach direkt Frühling wäre? Der Oktober hat mich jedenfalls ziemlich oft zum Nachdenken gebracht. Ich habe mich gefragt: Was will ich eigentlich vom Leben und was möchte ich verändern? Ideen habe ich genug, aber oft scheitert es an der Umsetzung. Veränderungen an sich sind für mich gar nicht das Problem, glaube ich, sondern eher das Drumherum, die Umgebung. Ich will oft Neues wagen und Dinge ausprobieren, aber am Ende ist es eben doch bequemer, an alten Gewohnheiten festzuhalten – selbst dann, wenn sie einem gar nicht gut tun.
Jetzt ist schon wieder Oktober, und für mich beginnt damit eine Zeit, die jedes Jahr aufs Neue anstrengend wird. Die Dunkelheit und das Nasse machen mir oft richtig zu schaffen, und das, obwohl ich früher mal ein echter Winterfan war. Na gut, jetzt haben wir erst mal Oktober, aber der November steht schon fast vor der Tür, und bis zum Dezember ist es auch nicht mehr weit.
Ist das nicht ohnehin krass, wie schnell die Zeit verfliegt? Bald ist das Jahr schon wieder vorbei, und dann fangen wieder viele Menschen an, sich neue Vorsätze zu machen. Ich ertappe mich selbst oft dabei, mir heimlich welche zu setzen. Dabei ist das Datum doch völlig egal. Wichtig ist eigentlich nur, dass es „Klick“ macht und man den nötigen eisernen Willen hat. Na ja, jedenfalls freue ich mich null auf die kommende Jahreszeit. Am liebsten würde ich mich verkriechen, mit niemandem reden und einfach so vor mich hinleben. Aber nein, meinen inneren Schweinehund werde ich nicht gewinnen lassen.
Ich will Veränderungen, auch wenn sie mir in manchen Momenten verdammt schwerfallen. Das Leben ist eben kein Ponyhof voller Sonnenschein und Regenbögen, sondern kann manchmal ein richtig gemeiner Ort sein. Aber wir haben es selbst in der Hand, unsere Denkweise anzupassen und der Dunkelheit weniger Macht zu geben. Ich weiß nicht, ob ihr solche Momente auch kennt?
Vor ein paar Monaten habe ich oft über meine Depressionen geschrieben, es dann aber nach und nach immer mehr gelassen. Ich wollte nicht in den Köpfen der Leute als „die mit den Depressionen“ hängen bleiben. Aber genau das – darüber zu schreiben und meinen Gedanken freien Lauf zu lassen – hat mir eigentlich total gut getan. Einfach mal nicht darauf zu achten, was andere über mich denken könnten. Letztendlich haben wir sowieso null Einfluss darauf, was in den Köpfen der anderen vorgeht. Und genau das ist auch der Grund, warum ich vielleicht wieder anfangen möchte zu schreiben. Ich will einfach ich sein und mich nicht verstellen, nur aus Angst vor den Gedanken anderer. Wem geht es genauso?




1 Kommentar
Sari
ICh versuche mir die dunkle Jahreszeit immer angenehm zu gestalten: Ich liebe ja bekanntlich den Herbst, aber ja uach ich habe irgendwann mit der ewigen Dunkelheit zu kämpfen und versuche mir dann Dinge zu suchen, mit denen ich mich beschäftige. Ausflüge, Events, Lichterketten und Filme… Dinge, die mich glücklich machen und durch die dunkle Zeit gut bringen können-